Kindheit und Jugend 21

„Als Jüdin und als polizeibekannte Kommunistin war ich doppelt gefährdet. Um mir meine Flucht zu ermöglichen, verkauften meine Freunde Fredi Rabofsky und Fritzi Muzyka ihre Habseligkeiten, damit ich eine Bahnkarte nach Köln kaufen konnte. Beide mussten in die deutsche Wehrmacht einrücken und beide wurden wegen Hochverrat zum Tode verurteilt und 1944 im Wiener Landesgericht geköpft. Sie hatten Flugblätter gegen den Krieg verteilt.“

Auszug einer Rede von Lotte Brainin
Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau,
Heldenplatz 2012

 

Fritzi Muzyka © Privatarchiv Brainin

Fritzi Muzyka
© Privatarchiv Brainin

© www.friedrich-muzyka.zurerinnerung.at

© www.friedrich-muzyka.zurerinnerung.at